Bildergalerie – Spanien Festland – Granada – Alhambra

    Nachdem wir den Sommerpalast bzw. deren Gärten bewandert haben, schlugen wir den Weg zur Alhambra ein. Als wir  jedoch ein Cafe sahen war klar dass es jetzt erst eine Pause gibt. In einem wunderschönen Garten genossen wir den Ausblick und sehr guten Cappu mit Keksen.

Gut gestärkt und wieder offen für neue Eindrücke schlenderten wir zum zentralen Punkt der Alhambra den „Palast“. Eine Warteschlange zwang uns ein Stehpäuschen einzulegen, bevor wir durch das erste Tor des gigantischen Palastes eintraten.

Wir haben auch hier bewusst etliche Bilder ohne Unterschrift belassen, da sie aus unserer Sicht selbstredend sind.

Nachstehend noch ein paar kleine Infos zu Alhambra…

 

Der Alhambra genannte Baukomplex ist eine für das Mittelalter typische Kombination aus einer befestigten Oberstadt mit einer separat befestigten Zitadelle für den Machthaber. Die Oberstadt beherbergte neben dem Adel und dem Militär auch die höher stehende Bürgerschaft, Kaufleute sowie wichtige Handwerker. Auch die Waffenschmiede befand sich hier. Als Alcazaba wird in der Literatur eine Stadtburg (Akropolis) bezeichnet, eine großflächige Befestigungsanlage mit stadtähnlichem Charakter mit Stadtburg oder Zitadelle. In Granada wird die Zitadelle als Alcazaba bezeichnet, während die Gesamtanlage Alhambra heißt.

Die Herkunft des Wortes Alhambra ist umstritten. Man nimmt an, dass die arabische Bezeichnung qasr al-hamrā‘ / قصر الحمراء  / qaṣr al-ḥamrāʾ / Der rote Palast oder: Al-ḥamrāʾ ( الحمراء ) auf die rötliche Färbung der Außenmauern zurückzuführen ist. Für diese Annahme spricht, dass das Farbadjektiv nicht nur im Namen der Festung, sondern auch im Namen der Stadt Granada (granat) auftaucht. Nicht zuletzt sind die Torres Bermejas (rötliche Türme‘) als ein mit der Alhambra verbundener Gebäudekomplex ein weiterer Hinweis auf die Farbe Rot.

Als Muqarnas (arabisch مقرنص, ) wird ein Stilelement der islamischen Architektur bezeichnet. Es wird in der Regel als oberer Abschluss von Nischen verwendet oder in den Zwickeln beim Übergang zwischen einer viereckigen Basis und einer Kuppel.

Muqarnas besteht in der Regel aus einer großen Anzahl spitzbogenartiger Elemente, die in- und übereinander gesetzt sind, um so einen Übergang zwischen der Nische und der Wand bzw. zwischen den Wänden und der Kuppel zu bilden. Komplexe, kunstvoll ausgebildete Muqarnas erinnern fast an Tropfsteinhöhlen und werden daher auch als Stalaktitendekoration bezeichnet.

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