Atlantik Tag 4

Alles verläuft nun ruhiger, die Anspannung hat nachgelassen und auch meine Seekrankheit beruhigt sich. Nicht dass mir richtig schlecht war, nein einfach so ein Unwohlsein in der Magengegend, eigentlich irgendwie am ganzen Körper. Das Kochen und das Essen machte nicht so richtig Spaß und die Müdigkeit übermannte mich permanent. Gestern schon war es nur noch ein wenig am Spätnachmittag da und heute – toi toi toi – bisher noch nicht. So scheint es zu stimmen, dass es nach drei Tagen in der Regel vorbei ist mit Seekrankheit. Wollen wir doch mal hoffen. Heute hat uns ein Kat überholt und tummelt sich nun ca. 2-3 Seemeilen vor uns. Leider kommt der Wind aus Süden und somit auf die Nase. Das heißt Kurs ändern und ein wenig zick zack segeln, den Wind optimal einfangen. Derzeit passt es wieder er kommt aus SO und wir können hoch am Wind Kurs fahren. Ansonsten hat sich zum Tagesablauf von gestern nicht viel geändert. Wir nutzen die Sonnenstunden um auf unserer Terrasse (Cockpit) zu dösen, lesen und bei einer Tasse Cappu plaudern. Die übrigens der Skipper hervorragend zubereitet. Dazu ein paar Kekse es ist einfach lecker. Nachmittags hatten wir dann Besuch von einem Wal!! Ganz schön mächtig. Mal gucken was es heute zum Essen gibt. Irgendetwas mit Gemüse, denn die Gemüse- und Salatkiste ist noch gut gefüllt. Dies eben rührt daher, dass ich die letzten Tage wie schon erwähnte nicht besonders Lust hatte großartig zu kochen. Wie ich in den diversen homepages von Langzeitseglern gelesen habe, was die alles Köstliches auf den Tisch stellen während der Überfahrten, habe ich wohl noch optimierungsbedarf.

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