Atlantik Tag 3
Gestern noch haben wir festgestellt, dass der Wind zu wünschen übrig lässt. Das hat sich kurz nach Mitternacht geändert. Kontinuierlich nahm er zu, die Welle auch und wir begannen die Genua zu reffen, zu reffen bis nur noch ein Handtuch, Gästehandtuch übrig war. Mit Schub der Welle sprinteten wir dahin. Das Spektakel dauerte gut 4 Stunden bis Wind und Welle wieder einschliefen. Da haben wir wohl noch einen Zipfel des Ausläufers von Gibraltar erwischt, wo es heute Nacht richtig dollle zuging.
Seit heute Morgen haben wir die Atlantikwelle, langegezogen hebt sie uns rauf und runter.
Auch unser Tagesablauf spielt sich ein. Gemütliches Frühstück, Duschen und den Haushalt in Ordnung bringen. Dazwischen immer wieder Segel optimieren, einholen, setzen…. . Der Nachmittag ist eher ruhig, Cappu trinken, Lesen und Kartenspielen und natürlich auch die Segel immer wieder optimieren.
Eigentlich wie immer wenn wir unterwegs sind. Nur der Blick aus dem Fenster zeigt rundherum Wasser… Wasser …. und immer ein Schaukeln, mal mehr Mal weniger.
Eventuell machen wir heute einen Filmeabend. Dank Tom und Petra haben wir Unmengen an Filmen auf unserer neuen externen Festplatte. Dank des neuen Kartenplotters können wir auch unter Deck alle Daten, incl. Radar einsehen. Laut Wetterprognosen soll es eine ruhige Nacht werden. Na wir werden sehen.