Geschafft …..
Nachdem es heute früh wieder geregnet hat, haben wir schon daran gezweifelt ob wir heute es nochmals versuchen können nach Pedro Barba gehen zu können.
Man glaubt es kaum, aber am frühen Nachmittag riss die Wolkendecke richtig auf. Wir sofort in die festen Schuhe gesprungen, Jacke gepackt und ab ging die Post.
Durchs Dorf und am Ufer entlang den gekennzeichneten Weg entlang. Wir sind ja in einem Naturschutzgebiet und wie immer wieder an den Tafeln steht, die Wege bitte nicht verlassen.
Bald kamen wir an die Stelle, wo wir gestern kehrt gemacht haben. Die weißen Häuser von Pedro Barba konnten man schon sehen und doch zog sich die lange Bucht dahin. Von weitem war kein Weg zu erkennen, wie man um die Klippen kommt bzw. wo ein Weg entlang geht. Je näher wir kamen, zeigte sich ein schmaler Trampelpfad… na gut dann weiter. Der Weg wurde immer enger und steiler. Nun kam man sich schon wie in den Alpen vor wo Klettersteige waren. Der Unterschied: hier geht es steil ins Meer. Ein Blick zurück zeigte uns den Weg den wir schon zurückgelegt hatten also weiter… Nach jeder Kurve dachten wir, gleich sind wir da… weit gefehlt… es war dann doch noch ein gutes Stück bis wir wieder aus den Felsen stiegen und auf flaches Geländer trafen.
Der Ort Pedro Barba besteht nur aus Ferienhäusern… na eher Häuschen. Die weißen gedungenen Häuser drücken sich an den Boden damit der Wind sie nicht treffen kann. Kleine liebevoll angelegte Gärten machten das Dörfchen komplett.
Nun galt es die Straße zu suchen, denn den Kletterweg wollten wir nicht zurückgehen. Ein einsames Verkehrsschild zeigte uns den Weg. Wir folgten der Sandpiste und schauten auch weiter…. Oh, oh das geht aber ganz schön den Berg rauf. Gut zu Fuß wie wir waren, schafften wir den Anstieg ohne Pause und freuten uns schon auf den Ausblick. Der Weitblick übers Meer war heute gigantisch und auch auf der Nachbarinsel Lanzarote zeigtesich sogar die Siedlung an der Nordspitze, ebenso wie das Flachwasser davor wo sich die Wellen brechen.
Kaum auf der Anhöhe sah ich einen Wanderweg, der uns den Rückweg gut verkürzte, als wenn wir auf der Straße weitergehen würden. So liefen wir durch die Prärie, genossen die Wildnis und kamen nach gut 2 ½ Stunden wieder in Caleta del Sebo an.
In der Taverne unseren Durst gelöscht und ein Tapas (frittierte Fischlein; allerdings bekamen diese meinem Herrn und Meister nicht) genossen. Zurück an Bord merkten wir komischerweise unsere Beine, Knie und Schultern. Mhhhh was ist los? Wir haben in den letzten Tagen mind. 20 Kilometer zu Fuß zurückgelegt und heute spüren wir alle Glieder.
Nachdem es wieder ein paar Regentropfen geregnet hat, ab auf Ciganka um uns zu pflegen.
Auch jetzt am Abend merken wir unsere Gelenke noch massiv. Das wird wohl einen gehörigen Muskelkater geben.








