Insel Nr. 3 …
… Fuerteventura war unser heutiges Ziel. Es sollten nur ca. 25 Seemeilen werden bis wir den Hafen Rosaria oder evtl. 5 Meilen weiter den Sporthafen del Castillo anlaufen.
Kaum aus der Marina Rubicon draußen, Genua setzen und ab ging es rüber nach Fuerteventura. Kurz vor der Durchfahrt zwischen der Insel Lobos und Fuerteventura machen uns Kitesurfer das Leben schwer. Die schnellen Flitzer, in diesem Fall ein ganzer Haufen, kreuzte uns immer wieder. Einige fielen ins Wasser und mussten vom Begleitboot Hilfe annehmen. Puhhhh
Nach der Passage kam der Wind auf die Nase … Mist so stand das nicht im Wetterbericht. Aber was soll`s .. die paar Seemeilen unter Motor gehen auch vorüber. Auf Höhe von Rosario beschlossen wir in den Sporthafen von Castillo zu fahren. Er versprach ruhiger zu sein als der Industriehafen von der Hauptstadt. Nach einer guten Stunde umfuhren wir die Untiefe und liefen den Hafen an. Etwas stutzig wurden wir, dass so wenige Masten zu sehen waren, aber… vielleicht ist er ja leer. Denn wie wir erfahren haben, haben gestern viele Segler Rubicon verlassen die in die Karibik wollen.
Per Funk regte sich nichts… so standen wir dann vor der Marina und huch…. Derjenige der die Info veröffentlich hat – Die Marina bietet Platz für 110 Boote mit bis zu 16m Länge – gehört aus meiner Sicht auf den Mond geschossen. Die Marina war überwiegend von Schlauchbooten belegt. Ein paar Motorbötchen und Segelyachten < 10m waren auch zu sehen. Fingerstege wie wir sie ja hier kennengelernt haben gab es auch. Nur die „Finger“ waren vielleicht 1m lang. Bitte wie soll man da ein Boot von >12m festmachen. Davon abgesehen, dass die Stege eher windig aussahen. Zwischen den Stegen hätten wir nicht reinfahren können, diese hätten wir vermutlich blockiert. Grrrrrrr
Wir fahren weiter die 10 Seemeilen machen das Kraut auch nicht fett. Da wissen wir, dass es sich um eine Marina (Info von Segelfreunden) handelt wo wir mit unserer auch Platz finden ohne den Hafen zu blockieren.
So haben wir einen wunderschönen Sonnenuntergang erlebt bevor wir die Hafeneinfahrt von Gran Tarajal erreichten. Der Marinero meldete sich als wir vor der Marina standen und wies uns einen Platz zu. Das Manöver perfekt, lagen wir gut am Steg.
Mittlerweile 8 Uhr gab es zum Abendessen einen leckeren Wurstsalat und Bierchen.
Eine neue Insel und neue Abendteuer stehen an.


