Mit dem Auto unterwegs….
Doch zuerst haben wir eine Busfahrt zum Flughafen unternommen. Die Übergabe des Mietautos war problemlos und so stand einer Erkundungstour über Land nichts im Wege.
Da Rosario, die Hauptstadt von Fuerteventura unweit des Flughafens ist, bot sich an diese als erstes zu bewandern. Das Centrum war schnell gefunden, dies liegt unweit des Hafens aber mit der Parkplatzsuche war es nicht so einfach… wir fühlten uns wie in der bayrischen Landeshauptstadt alle Parkplätze belegt. Für unseren Panda gab es dann doch eine kleine Lücke und mein Skipper schaffte das Einparken auf Anhieb.
Den Hafen naja eher den Sporthafen wollten wir uns ansehen ob denn die Information mit der aus dem Internet übereinstimmt. Wir waren uns einig, dass es gut war hier nicht eingelaufen zu sein. Es gibt wohl die Möglichkeit links von der Hafeneinfahrt zu Ankern aber da schwellt es ganz schön.
Weiter begaben wir uns in die Fußgängerzone und diese endete im Zentrum vor der großen Kirche. Das war es auch schon. Ja üppig war das nicht. Also weiter nach Norden nach Corralejo. Dies ist die Hotellandschaft, die wir schon vom Schiff aus gesehen haben. Was uns jedoch am meisten fasziniert hat ist die Wüstenlandschaft. Das Gefühl in der Sahara zu sein ist wirklich vorhanden. Die Sanddünen wandern und müssen von der Straße mit Hilfe einer Raupe beseitigt werden. Der Ort mhhhhh muss nicht sein, ein Souvenirladen neben dem anderen… also weiter an die Westküste nach El Cotillo. Dies ist auch ein kleiner Ferienort aber mit Flair. Hier gibt einen zweistöckigen Festungsturm aus schwarzem Lavagestein. Auch der alte Hafen und das Fischerviertel laden zum Verweilen ein.
Ein wenig gestärkt fuhren wir über eine gut ausgebaute Landstraße nach Los Molinos. Die Fahrt vorbei an Aloe Vera Feldern und immer wieder mit tollen Ausblicken. Los Molinos ist ein Ort mit einer Handvoll Häusern und Blick auf eine Steilküste.
Über Tefia wollten wir in die alte Hauptstadt nach Betancuna. Nun wurden wir überrascht. Die Straße zog sich in Serpentinen und Hochalpenflair bis hinauf auf 435m. Der Blick der sich immer wieder über die Berge und Täler ergab, war atemberaubend. So durchfuhren wir auch das Tal der tausend Palmen, die keine Tausend sind. Wir bestaunten die Anbauflächen der Farmer und suchten den Stausee, der kein Wasser mehr hat, da er mittlerweile versandt und versalzen ist.
Bis wir wieder in Gran Tarajal Einfuhren, haben wir noch die Orte Pajarn und Tuineje durchfahren und uns über die unterschiedlichen Häuserformen und deren Farben gestaunt.
Bevor es in die Marina ging, war wieder Einkaufen angesagt, mit dem Auto ist es einfach leichter als zu Fuß schleppen. Alles an Bord verstaut und schon kamen Wolfgang und Anne an Bord zum Sundowner. So konnten wir noch ganz frisch unsere Eindrücke weitergeben.
Morgen geht es in den südlichen Teil der Insel.