Busfahrplan….
Doch fangen wir von vorne an. Wir haben ausgeschlafen um nach einem gemütlichen Frühstück uns wieder auf die Socken gemacht. Der Süden von Fuerteventura zu erkunden war angesagt.
Auf der FV (Fuerteventura) 2 eine toll ausgebaute Landstraße, teilweise Autobahn, zog es uns nach La Lajita. Ein gigantischer Strand und gigantische Hotelanlagen präsentieren sich unserem Auge. Mhhhh
Also weiter nach Costa Calma einem kilometerlangen Strand. Auch hier Hotel, Hotel, Hotel, Hotel…. Wow, hört das nicht mehr auf. Unser Ziel für vormittags war Morro Jable, was wir mit unserer Ciganka Ende der Woche anlaufen wollen. Dies ist der Absprunghafen nach Gran Canaria. Wir kamen aus dem Staunen nicht raus, was hier für die Gäste aus dem Boden gestampft wurde. Der Hafen incl. Sporthafen etwas abseits und ruhig.
Von Morro Jable aus wollten wir zum Leuchtturm Puerto de la Cruz. Leider war die Straße unbefestigt und diese durften wir mit unserem Panda nicht befahren. Grrrrrr
Dieser schriftliche Hinweis verhinderte so manche Anfahrt zu kleinen Buchten. So fuhren wir zurück bis Costa Calma und dann mit der FV 605 zur Westküste nach La Pared zu düsen.
Die Landschaft wechselte von Lavagestein zu reinen Sandhügeln. Die Farben spiegelten von Rot, Weiß hin zum Braun. Egal in welche Richtung wir blickten, es taten sich neue Einblicke auf.
Nach einem tollen Aussichtspunkt entschlossen wir uns über Cardon Richtung Ostküste zu fahren. Wir haben keine Sekunde bereut und genossen es durch fruchtbares Tal zu fahren. Die Farben der Hügel zu bestaunen und konnten uns an der Natur nicht satt sehen.
Über die FZ 2 ging es dann Richtung Flughafen, vorbei an Caleta de Fusta, Play del Castilo. Letzteren Ort besuchten wir um uns nun vom Land her einen Einblick in die Marina zu verschaffen. Es hat sich bestätigt, dass wir mit unserer Segelyacht hier nicht festmachen hätten können. Keine Chance. Das Ambiente echt toll. Mit diversen Cafés (grandioses Eis) und Restaurant, sowie der Ausblick toll aber….. einen vollwertigen Sporthafen macht dies nicht aus.
Kurz vor dem Airport ein Industriegebiet incl. Supermärkten. Mercadona war unser Ziel. Wir wollten noch ein paar Dinge einkaufen, die gut zu lagern sind und wir Lust drauf hatten.
Am Flughafen unseren Panda problemlos abgegeben und ab zur Busstation. Wir hatten uns ja notiert. 15:30, 17:30 und 19:30 Uhr fährt der 16er nach Cran Tarajal. 35 Minuten zu früh, also Zeit fürs WC und Zigarette.
Um 17:30 kein Bus…. Mhhhhh was nun…. Es sammeln sich einige Menschen…. Die scheinbar auf den gleichen Bus warten wie wir. Mit einem englischen Ehepaar kommen wir ins Gespräch sie wollen nach Morro Jable und warten auf den 10er Bus. Na dannnn….. wir warten und warten und warten. Mittlerweile wurde es 18 Uhr und außer dem 03 der aus unserer Sicht permanent hier fährt kein anderer Bus in Sicht. Gedanklich machen wir uns damit vertraut mit dem Taxi (ca. 50 Euro) nach Cran Tarajal zu fahren. Um 18.30 Uhr düsen wieder mal drei Busse der öffentlichen Verkehrsmittel an und ein „Hurraschrei“ geht durch die Wartenden, es ist der 10er. Nun heißt es für uns zu Fragen ob er auch wirklich Cran Tarajal anfährt. Ja das tut er…. Puhhhhhh wir sitzen im Bus. Wir fragen uns für was gibt es Busfahrpläne die nicht passen. Dass man ein paar Minuten zu früh oder zu spät kommt, ist ja fast normal aber überhaupt nicht ist schon krasssssss.
So trudeln wir um halb acht auf Ciganka ein und genießen einen verspätenden Sundowner. Nach einer Verschnaufpause wird das Abendessen bereitet. Es gibt Thunfischsteak mit Kruste aus dem Rohr dazu Feldsalat mit Tomaten. Ein kühler Weißwein rundet das etwas späte Abendessen ab.
Ein aufregender, ereignisreicher Tag neigt sich dem Ende entgegen. Wir versuchen unsere Eindrücke auf die Reihe zu bekommen und sortieren die Bilder die wir im Kopf haben.
Ein paar Bilder stellen wir heute mit ein und den Rest gibt es in dem nächsten Tage in der Bildergalerie Fuerteventura.




