Bildergalerie – 2017 – Kanaren – Fuerteventura

Fuerteventura ist unsere 3. Insel die wir angelaufen sind. Im Kopf noch die herrlichen Bilder und Zeit von/auf Lanzarote, machten wir uns daran die Insel zu erkunden.  Es hat etwas gedauert bis wir den Charme der Insel aufnehmen und uns begeistern konnten. Je länger wir uns mit ihr beschäftigt und erkundet haben, desto mehr verzauberte sie uns.

So können wir nur nachstehende Zeilen, die wir recherchiert haben voll bestätigen.

Segelt man an der Küste zu Fuerteventura entlang, wird man ständig an die nahe liegende afrikanische Küste erinnert. Gerade mal 54 Seemeilen liegen zwischen der Insel und dem Kap Yubi in Marokko.

Kahle Berge, gewaltige Sanddünen, Kakteen in Blüte und hohe Palmen schaffen eine Wüstenlandschaft. Als zweitgrößte Insel, aber am dünnsten besiedelte Insel der Kanaren herrscht auf Fuerteventura eine Atmosphäre der Einsamkeit und Geräumigkeit.

Im Gegensatz zu den hohen Gipfeln auf den benachbarten Inseln, besteht auf Fuerteventura das Hinterland aus großen Ebenen, die wie in einem Western von Bergen umgegeben sind. Zweifellos sind die größte Attraktion die 152 Sandstrände von zusammen über 50km Länge. Entlang der Südküste erstrecken sich kilometerlange, ununterbrochene goldene Sandstrände, ein herrlicher Kontrast zum flachen, türkisfarbenen Wasser dessen Wellen sich am Strand brechen.

Fuerteventura hat, wie die gesamte Region, reichlich Fisch zu bieten. Neben Fisch, der schon immer die Hauptrolle in der Verköstigung der Insulaner gespielt hat, gibt es eine andere lokale Spezialität, gebrachtenes  Kitzlein, die aufgrund der großen Herden von Ziegen, die über das dürre Land streifen, entstanden ist.

Der Erde den Lebensunterhalt abzuringen, ist immer ein ständiger Kampf gewesen, hauptsächlich infolge des fehlenden Regens und der starken Winde wegen, die der Insel ihren Namen gaben. Um den Wind zu nutzen, bauten die Menschen Windmühlen um Getreide zu mahlen oder zum Betrieb von Pumpen, um die Felder zu bewässern. Viele dieser alten Windräder sind noch auf der Inseln zu sehen.

Alle alten Städte und Dörfer liegen tief versteckt im Hinterland, zum Schutz von Piratenüberfällen, die einst die Insel plagten. Die alte Hauptstadt, Betancuria wurde 1402 gegründet und trägt den Namen des normannischen Ritters Jean de Bethencourt, der die Insel für den König von Kastilien eroberte. Heute ist es eine  verschlafene Kleinstadt.

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