Inselrundfahrt

Bei einem relaxten Vormittag erreichte uns ein Anruf von Ulrike „Ob wir nicht Lust hätten mit zu-kommen, sie fahren auf die Westseite der Insel“. Warum nicht. In 10 Minuten sind wir an der Schranke (Zufahrt zur Marina) ohohhhh. Herwart noch in Schlamper Kleidung zog sich in Rekordzeit um. Schnell Wasser, Foto und Geldbörse in die Tasche geworfen und ab ging es. Wir kamen gleichzeitig mit Stefan und Ulrike am Treffpunkt an.

Zuerst ging es über die Autobahn Richtung Mogan, um dann ins Landesinnere abzubiegen. Kurz danach kam der Ort Mogan (nicht Puerto Mogan, wo wir vor zwei Tagen schon waren) und kontinuierlich ging es in Serpentinen hinauf.  Es bot sich ein unvergesslicher Ausblick. Die Berge ganz anders wie wir sie bisher auf den Inseln kennengelernt haben. Vor allem der Bewuchs, ein saftige grün. An einer Kehre gab es eine Früchtestation. Hier gab es frisch gepresste Säfte wie Papaya mit O Saft, Papaya mit Kaktusfrucht und …  Außerdem war ein Gemüse und Obststand integriert. Die Säfte tranken wir an der Bar mit Blick weit ins Tal. Der Genuss war göttlich.

Unser erstes Ziel an der Westküste der Hafenort Aldea. Bis wir jedoch am Hafen angelangt waren, kurvten wir durch die Bergwelt. Der Ort war nicht so einladend, also weiter nach Norden. Leider war die Abfahrt zur Straße GC 200 gesperrt also haben wir die Auffahrt gesucht. Endlich wieder in der richtigen Richtung unterwegs (dachten wir) und genossen die Fahrt entlang der Täler in die Höhe.  Wir passierten Stauseen die gut gefüllt mit dem flüssigen Nass waren.  Kurz vor Altenara stellten wir fest, dass wir nicht in Küstennähe unterwegs fahren sondern im Landesinneren kurvten. Na macht nix es ist einfach nur wunderschön auch wenn bei so manchen Kurven, ohne Blick um die Ecke, einem der Atem stockte. Auf gut 1500 m Höhe fuhren wir in den Wolken und die Temperatur sank auf kühle 9 Grad. Dazu gab es immer wieder ein paar Regentropfen, was die Straßen nicht unbedingt sicherer machte. An manchen Tälern war das grün der Wiesen und Pflanzen schon unwirklich so saftig, üppig und strahlend die Pflanzen.  Auch blühende Mandelbäume gab es zu bewundern.

Über Coruna kamen wir Agaete an der Westspitze von Gran Canaria immer näher. Ab und an konnte man vom Gipfel aus schon das Meer sehen. Jedoch dauerte es noch etliche Kurven bis wir wieder auf Meeresspiegel waren.

Puhhh anstrengend aber jeder Meter war es Wert stundenlang durch die Landschaft zu streifen.  

Am Hafen in Agaete: ab in die Taverne der Durst und der Hunger forderte Nachschub. Gemütlich saßen wir am Hafen und beobachteten die grauen Wolken die oben in den Bergen hingen. Ja da waren wir… . Gut gestärkt bummelten wir durch die Gassen und genossen den lieblichen Ort. Schlagartig begann es zu regnen… und wie. Wir suchten Schutz in der Türe zu einem kleinen Laden und schauten gegen den Himmel, das wird wohl länger dauern. Unsere Männer marschierten zum Parkplatz um das Auto zu holen und so konnten wir Mäd`l trocken ins Auto einsteigen.  Schade fanden wir..

Zurück ging es über die Autobahn  an der Nordseite über Santa Maria de GuiaL. Weiter zur Ostseite über Las Palmas entlang der Küste nach Maspalomas.

Wieder an Bord streckten wir unsere Glieder, die vom langen Sitzen etwas eingerostet waren. Ein Sundowner weckte unsere Lebensgeister wieder.

Noch immer satt von den gegrillten Muscheln und leckerer Vorspeise, bleibt die Pantry heute kalt.

Ein spontaner und wunderschöner Tag neigt sich dem Ende. Schön war`s

 

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