Abenteuerspaziergang…
Heute gab es Frühstück im Cockpit bei 19 Grad. Denn da war es wärmer als unter Deck. Heute Nacht war es bitterkalt bei 14 Grad. Brrrr
Bevor wir uns auf Trampelpfade begaben, durften noch ein paar kleine Arbeiten an Bord erledigt werden. Aber dannnnn
Mittlerweile war es früher Nachmittag, also stand die Sonne voll am Himmel und strahlte freudig auf uns herab. Wir wollten nach Westen gehen, also an der Küste entlang. Zuerst passierten wir die Ferienhäuser um uns auf dem ausgetretenen Weg an der Steilküste entlang zu angeln. Weit kamen wir nicht aber doch so weit, dass wir die „Herwart`s Manhattan Skyline“ zu sehen war. Als er dies das erste Mal sah, meinte er das dort gigantische Hotelbauten sind. Als Ulrike und ich im erklärten das wäre ein Zementwerk. Nein das ist es nicht, man sieht doch Hochhäuser. Bei der Rückfahrt von Mogan war klar und deutlich das Werk zu sehen und seitdem heißt es bei uns Herwarts Skyline.
Nachdem es hier nicht weitergeht, marschierten wir wieder an der Feriensiedlung vorbei rauf zur Hauptstraße. Hier gab es einen (gesperrten) Fußweg der in einer Treppe endete. Wir also bergan und oben angekommen sahen wir eine Straßenbaustelle. Wohin soll die gehen? Sie wird kurz vor der Steilküste enden. Wir schauen uns an und fragen ob dies wirklich so ist. Ein Blick nach rechts und links bestätigte dies. Eine Stichstraße mit Kreisel und dann auch noch vierspurig. Von der großen Hauptstraße kommend dürfte sie ca. 1,5 km lang werden. Wow… ob die EU dabei mit zahlt?
Also wieder runter auf die große Hauptstraße als mein Mann meinte wir gehen zu dem Ort hoch. Na dann. Zuerst wären wir fast im Campingplatz gelandet, also wieder raus und die 2. Straße entlang. Wir laufen und laufen und laufen, übrigens immer bergauf. Irgendwann haben wir die Häuser, die übrigens auch noch alle mit einem großen Zaun umgeben sind, umrundet. Wir stehen also wieder in der Prärie. Weiter oben sieht man die Horchstation fürs All aber… . Ein Blick ins Tal zeigt uns einen Trampelpfad. So gehen wir weiter der Nase nach um zum Weg zu kommen. Und man glaubt es kaum, kurz vor der Horchstation ein kleiner Ort und eine Kneipe. Herwart fragt nach ob offen ist. Nein heute nicht… gibt es vielleicht doch ein Cerveza? Nein die Dame hat sich nicht erweichen lassen. Grrrr
Nun marschierten wir zum Abgrund ob es doch eine Möglichkeit gibt ins Tal zu kommen. Vorbei an baufälligen Hütten, die sich als Ziegenstall und Hundezwinger rausstellten. Ein junger Hund fand uns toll und wollte uns sofort begrüßen. Er war im Gegensatz zu den anderen scheinbar nicht eingesperrt. Er trottet hinterher und so musste ich mal kurz schimpfen. Er schaute mich an und legte den Kopf schief. Nein es geht nicht machte ich ihm klar… dachte ich. Herwart mittlerweile schon ein gutes Stück voran und rief hier geht es. Also bergab über Stock und Stein und Glasscherben… wir haben nur leichtes Schuhwerk an, also aufpassen. Immer wieder ein Blick zurück zeigte uns dass der uns verfolgt. Mhhhh. Im Tal angekommen fanden wir den Fußweg und zogen Richtung Hauptstraße um die Anfahrt zur Marina zu nehmen. Der Hund folgte uns fast 1,5 km. Immer wenn wir stehen blieben, blieb auch er stehen. Beim Überqueren der großen Straße war er nicht mehr zu sehen. Puhhh das hätte uns noch gefehlt ein Bordhund.
Zurück in der Marina schlenderten wir an Ciganka vorbei um zum Cap auf einen Drink zu gehen. Hier war eine gigantische Party los. Es wimmelte so von Menschen, dass wir schon dachten es ist eine geschlossene Gesellschaft. Nein war`s nicht auch „Fremde“ durften ins Lokal.
Wir genossen die Aussicht, Tapas und Weißwein. Die Musik war gut und von der Lautstärke ok.
Den restlichen Nachmittag verbrachten wir gemütlich im Cockpit. Bevor bei Sonnenuntergang um halb sieben es uns wieder unter Deck trieb.
Zum Abendessen gab es heute Gemüsenudelpfanne und Obstsalat.





