Ohhhh was für ein Abend…. Nacht…

Am Nachmittag kam eine WhatsApp von Ulrike „ob wir für den Abend schon was vor haben“? Neein. Dann holen wir euch um 18 Uhr ab, wir haben eine Überraschung für euch… lange Hosen, Pulli und Jacke bitte anziehen. Na dannnnnn

Den Tag hatten wir irgendwie bis dahin vertrödelt. Bisschen Bummeln, Plaudern und ein paar Handgriffe.

Herwart ging um 17 Uhr ins Marinebüro zum Bezahlen, wir wollen früh ablegen.  Um 15 Minuten vor 6 (ich erinnere um 18 Uhr werden wir abgeholt) war von meinem Skipper noch nichts zu sehen. So stellte ich mich an den Bug, schon schnicke angezogen, als Zeichen nun wird es Zeit. Nichts zu sehen von meinem Skipper, Mann…Helden. Um fünf vor 6 sehe ich ihn aus dem Marinabüro flitzen. Wow das kann doch nicht sein, dass er eine Stunde im Office war. Der Marinero fuhr ihn über die Marina zu uns so konnte er gut 15 Minuten sparen, so lange dauert der Fußmarsch um die Anlage. Schnell sprang er in Hose und Hemd… kam kaum zum Schnaufen… und schon liefen wir zum Treffpunkt.

Ein großes Hallo wie geht es dem Krankenlager? Ruck zuck saßen wir im Auto und los ging es. Stefan und Ulrike sagten immer noch nicht wo es hin geht. Wir fuhren die Autobahn Richtung  Posito Blanco um eine Abfahrt zu nehmen die wir noch nicht kannten. Es ging in die Prärie. Die Straßen wurden schmäler und schmäler als wir vor einer Taverne stehen blieben bzw. parkten.

Schon der Anblick dieser versetzte uns in ein Ah und Oh..  Dies wurde lauter als wir eintraten.  Welch ein gigantisches Restaurant. Wir bekamen einen tollen Platz und ehe wir uns versahen stand Wein am Tisch. Kurze Zeit später spielten  zwei Spanier Livemusik für jeden Tisch. Wir kamen so richtig in Stimmung und diese hielt den ganzen Abend/Nacht an. Tolle Gespräche, Live Musik und auch die Erleichterung dass es Ulrike und den Schwiegereltern wieder besser ging.  Das Essen fantastisch. Herwart genoss endlich sein Karnickel. Ulrike und Stefan eine Grillplatte. Das Fleisch wurde am Tisch gegrillt. Für mich gab es Zicklein von Granma. Wow

Beschwingt – bis auf Stefan – machten wir uns „heute“ auf den Heimweg. An Bord gab es noch einen Cardinal Mendosa im Cockpit. Der Regen hatte mittlerweile aufgehört.

So war es eine kurze Nacht als der Wecker um 6 Uhr klingelte. Das Frühstück verlief etwas schweigsam am Anfang bis wir in die Pötte kamen.

Wow was für ein wunderschöner, verrückter und goldiger Abend. Vielen Dank Ulrike und Stefan.

Wir wünschen  Ihnen  Morgen einen guten und stressfreien Rückflug in die (kalte) Heimat. Tschüsssssss

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