Bildergalerie – Kanaren – Gran Canaria
Dank den vielen positiven Eindrücken und Erlebten auf den bisherigen Inseln, waren wir gespannt auf unsere Nr. 5 Gran Canaria. Der Start auf der Insel war nicht so dollll. Ankerplatz mit viel Schwell. Auch das erste Erkunden an Land entsprach nicht so unseren Vorstellungen. Mietshochhäuser und Geschäftsviertel. Gespräche mit Segelnachbarn gaben uns ein wenig Info und so war der 2. Versuch Las Palmas zu entdeckten schon besser.
Erst die Erkundungstouren von Posito Blanco bzw. Maspalomas mit dem Auto öffneten uns eine andere Welt. Mit Ulrike und Stefan über die Insel fahrend kamen wir aus dem Staunen nicht mehr raus. Abseits der Touristenburgen hat sich uns eine Landschaft aufgetan die uns teilweise sprachlos werden ließ. Die Unterschiedliche Beschaffenheit der Insel. Die Berglandschaft mit ihren Schluchten und Bergdörfern sowie dem üppigen grün bis hin zu den Mandelbäumen die in 1500 m Höhe in Blüte standen. Die Insel begann uns zu faszinieren.
Desweitern haben wir folgendes recherchiert und gibt ein wenig Info über die vielseitige Insel.
Die Insel Gran Canaria ist die drittgrößte von sieben Kanarischen Inseln und liegt ca. 200 km westlich von Afrika. Die Nähe zum Äquator und dem vorbeifließenden Golfstrom führen zu einem ganzjährig milden Klima mit sehr angenehmen Temperaturen. Wenn im Winter das Thermometer einmal auf 16 Grad fällt, dann ist das für hier schon sehr kalt. Der Sommer ist nicht so heiß. Die lokalen Temperaturen liegen selbst in der heißesten Zeit, also in den Sommermonaten, auf Grund der Passatwinde bei etwa angenehmen 30 Grad.
Interessant ist, dass Gran Canaria gerne auch als Miniaturkontinent bezeichnet wird. Das liegt zum einen an den unterschiedlichen klimatischen Bedingungen und zum anderen an der vielfältigen Beschaffenheit der Insel. So ist der Süden der Insel eher trocken und von karger, wüstenähnlicher Vegetation. Der Norden ist auf Grund der höheren Niederschlagsmenge wesentlich grüner und bringt sogar Waldgebiete hervor. Das Zentrum der Insel ist geprägt von Berglandschaften, die bis auf knapp 2000 Meter hinaufreichen. Der höchste Berg ist der „Pico de Las Nieves“, ein erloschener Vulkan mit einer Höhe von 1949 Meter. Hier kann es im Winter sogar schneien, was für die Bewohner der Insel ein besonderes Vergnügen ist. Das größte Waldgebiet der Insel ist der Pinar de Tamadaba, der sich im Nord-Osten befindet.
Zu der vielseitigen und beeindruckenden Natur der Insel gehören u.a. die Dünen von Maspalomas, die in Europa absolut einzigartig sind. Aber auch der Lorbeerwald bei Moya (Tilos de Moya) ist mindestens genauso imposanter und letzter Überrest eines großen Waldgebietes. Aber auch die Hauptstadt Las Palmas mit der alten Markthalle und dem Kolumbusmuseum – zu finden in historischen Altstadt-Viertel Veguetta. Sehr sehenswert dort sind die Holzbalkone und historischen Häuser. Veguetta ist aufgrund seiner zahlreichen antiken Häuser mit kanarischen Holzbalkonen berühmt. Will man auf den Spuren der Ureinwohner wandeln, kommt man um die historische Kultstätte „Cuatro Puertas“ oder das Höhlendorf im Tal von Guayadeque nicht herum.