Nationalpark Teide – Pico del Teide….
Der Nationalpark Teide umfasst die Kraterregion Las Cañadas und die Gipfelregion des Pico del Teide im Zentrum der kanarischen Insel Teneriffa.
Der Pico del Teide, manchmal auch Teyde, ist mit 3718 msnm die höchste Erhebung auf der Kanarischen Insel Teneriffa und der höchste Berg auf spanischem Staatsgebiet. Der Teide ist mit 7.500 Metern Höhe über dem Meeresboden der dritthöchste Inselvulkan der Erde
Der Rand des Pico del Teide Gebirges wird gebildet durch einen Krater mit einem Durchmesser von über 16 km, seine gezackten Ränder sind die Cañadas und liegen in einer Höhe von 2.000 – 2.500 m Höhe. Darüber erheben sich das Vulkanmassiv des Teide und des Pico Viejo. Die kegelförmige Spitze des Berges ist im Winter schneebedeckt. Zweithöchster Berg des Massivs ist der westlich gelegene Pico Viejo oder auch Montaña Chahorra mit 3.135 m.
Der Teide ist ein Vulkan, der noch nicht erloschen ist. Es strömen immer noch Dämpfe aus dem inneren der Berges nach außen. Man sagt, er atmet, was ein gutes Zeichen ist, denn dann kann sich in seinem Inneren kein großer Druck aufbauen. Gefährlich wird es erst, wenn er aufhört zu atmen. Dann erhöht sich der Druck in seinem Inneren und es kann zum Ausbruch oder zu Explosionen führen.
Mit der Seilbahn Teleférico del Teide kann man in rund 8 Minuten von der Hochebene des Kratergebiets aus 2.356 m Höhe die nächsten 1.199 Höhenmeter überwinden und in 3.555 m Höhe aussteigen. Auch ist die Luft dünner, die Sonnenstrahlung dafür intensiver.