Der Wettergott hat an uns gedacht…
Als erstes heute Früh einen Blick aus dem Fenster… blauer Himmel keine Wolken. Supiiiiiiii
Da für den Nachmittag Wolken angekündigt wurden, haben wir uns beeilt aus dem Haus… vom Boot zu kommen. Schon vorab eine Route (ca. 45km) geplant wie wir zum Teide Nationalpark kommen. Ja ich hatte ein glückliches Händchen. Unsere Unterhaltung bei der Anfahrt verlief etwa so: „ uff, ohhhh, wow, ahhhhhaa…“. Es waren kleine Sträßchen, viele Kurven und steil bergan bis wir wieder auf die Hauptstraße kamen. Das ganze gepaart mit einem Rennfahrer an Bord und vier Rädern unterm Hintern, da konnte man (Frau) sich nur noch einklemmen.
An der Talstation angekommen, fanden wir auch einen Parkplatz – wir waren übrigens nicht alleine. Zum Ticket erwerben haben wir uns angestellt und erfuhren, dass wir gut 1 ½ Stunden warten dürfen bis unsere Kabine nach oben schwebt. Beim Preis (27€x2) schluckten wir kräftig. Kaffeepause…. Und zur Stärkung für den Rennfahrer etwas Süßes. Den Rest der Wartezeit verbrachten wir in der Sonne. Etwas früher als angekündigt durften wir einsteigen und nach oben schweben. Für mich nicht einfach kombiniert mit Höhen- und Platzangst steigt da der Adrenalinspiegel. So habe ich meinen Blick nach oben gerichtet und das Huihuihui der Fahrgäste beim Überfahren eines Mastes einfach ignoriert.
Oben angekommen spurteten wir gleich los um die Aussicht zu genießen. Wohl etwas zu schnell, den der Kreislauf maulte und Herwart spürte die dünne Luft auf 3100m. Also etwas langsamer die Wege abgelaufen und Pausen eingelegt.
In der Sonne auf einer Bank, konnte man seinen Blick schweifen lassen. Weit über der Wolkendecke war der Blick fast endlos. Die Sicht war heute so gut, dass wir Gran Canaria und Fuerteventura sehen konnte.
Die Abfahrt war weniger stressig für mich und ich warf den einen oder anderen Blick nach unten bzw. in die Ferne.
Wieder am Auto überlegten wir noch ob wir nicht ein wenig zu Fuß unterwegs sein wollen. Aber leider habe ich gestern meinen kleinen Zeh ramponiert…. Mit fast neuen Schuhen sollte man nicht stundenlang unterwegs sein.
Auf der Rückfahrt haben wir noch diverse Aussichtspunkte angesteuert um die Aussicht zu genießen und Fotos zu schießen. Die Insel La Palma und La Gomera waren zum Greifen nahe.
Retour nahmen wir eine andere, direkte Route und schon bald war San Miguel in Sicht. Noch schnell beim HiperDino eingekauft und ab in die Marina. Marina Bar hatte schon offen und wir ließen uns wieder ein kühles Bier schmecken.
Ein aufregender Tag geht zu Ende. Mit dem Wetter hatten wir echt Glück. Die Anfahrt komplett ohne Wolken und daher immer wieder tolle Ausblicke. Leider ist es in den Serpentinen schlecht möglich zu halten und somit gibt es kaum Bilder davon.
Zum Abendessen blieb die Pantry kalt, es gab Wurstsalat und frisches Baguette.










