Karibikflair….
… doch bevor es soweit war, galt es durch die Nacht düsen. Wie schon angedeutet hat der Wind sehr spät gedreht … Eisengenua war angesagt. Im Laufe der Nacht nahm der Wind ab die See jedoch zu…. Mittelmeerwelle.
Gegen die aufgehende Sonne fuhren wir auf Formentera zu und fanden die Sahona Bucht bis auf 4 Boote verlassen vor. Wir kreisten durch die Bucht um uns dank dem klarem Wasser den Ankergrund anzusehen. Eisen ins Wasser und es grub sich in den feinen Sand ein. Und ehe wir uns versahen lagen wir fest. Noch die Ankerkralle angelegt und ab in die Pantry für ein ausgiebiges Frühstück im Cockpit. Ja es war windig und auch nicht so warm, aber ein tolles Ambiente: klares türkises Wasser und fast alleine in der Bucht.
Herwart verkroch sich danach schnell in die Koje um ein wenig Schlaf nachzuholen. Der Rest des Tages war mit relaxen gespickt. Als die Sonnen endlich vom blauen Himmel schien gab es kein Halten mehr ab ins Wasser…… Huch…. Luft anhalten und sich bei den ersten Schwimmzüge warme Gedanken machen – aber dannnnnnn herrlich. Mein Skipper warf mir gleich die Bürste zu damit ich den Wasserspiel reinigen konnte der sich seit Gibraltar angekrallt hat.
Im Atlantik hatten wir diese Probleme nicht. Auch der Speedometer musste nicht, wenn man mehr als einen Tag fest lag, aus dem Wasser genommen werden, alles war sauber. Zwei Tage in Gibraltar und schon fanden die Muscheln den Speedometer und er war fest.
Als wir das letzte Mal (August 2016) hier vor Anker lagen, befanden sich hier ca. 80 Boote und natürlich eine Unruhe… Heute mucksmäuschenstill…. Ab und an eine Möwe sogar ein Delfin schwamm in der Bucht an uns vorbei.
Mal gucken wie lange es heute Abend wird…. Der fehlende Schlaf wird sich sicherlich im Laufe des Abends bemerkbar machen.


