Gemütlich ……
… zog uns Ciganka an der Westküste Sardiniens entlang. Zuerst war kein Wind. Je weiter wir nördlich kamen nahm er stetig zu. Wir näherten uns ja auch der Straße von Bonifatius…. berüchtigt und gefürchtet bei Seglern. Wir erleben die Straße zum 2.x sehr friedlich mit gutem Segelwind diesmal aus Westen.
Ab dem Capo Testa begannen wir uns auf die Nordseite von Sardinen zu zubewegen um ins Maddalena Archipel einzutauchen.
Es ist wieder aufregend sich durch die Inseln zu schlängeln. Viele Warnzeichen zeigen einem den Weg. Hier fegte der Wind zwischen den Inseln und auch die Strömung schob uns gut durch.
Eigentlich war unser Ziel Palau denn vor der Marina gibt es Gastmurrings. Vor lauter Begeisterung fuhren wir vorbei… umkehren wollten wir auch nicht, also Plan B die Marina Potu Quatu in der Nähe von Porto Cervo (Marina der Superyachten). Schon auf Kurs blickten wir in die Bucht, wo wir vor knapp einem Jahr mit Martin und Lupita geankert hatten. Es lagen etliche Boote drin… vor Anker wie ein Blick ins Fernglas zeigte. Sollen wir oder sollen wir nicht… wir haben wieder kein Permit … Wir gehen das Risiko ein und nahmen die Kurve um in die Bucht Porto Palma auf der Insel Caprera einzufahren.
Ein Ankerplatz war schnell gefunden und das Eisen grub sich im Sand ein. Motor aus….. Herwart wollte gerade die Ankerkralle anbringen, als von der Segelschule ein Boot kam und uns bat etwas weiter innen zu ankern da sie hier üben. Nun sahen wir auch die gelben Wendemarken. Wenn man so nett und höflich gebeten wird… Anker wieder raus und weiter hinten neu eingegraben. Etwas ärgerten wir uns dann doch, denn 10 Minuten später wurden die Wendemarken eingeholt….
Der Wind fegt immer noch – mittlerweile 20 Uhr – durch die Bucht…. Mal gucken ob er sich noch beruhigt.


