Lazarettschiff…
Die Futoro Dos ist für uns ein ungewohntes Terrain. Schon am ersten Tag hatten wir unsere ersten Blessuren. Am 2. Tag ging es gleich weiter. Schon im Bett drehte sich Herwart um und schon hatte er ein Loch im Kopf. Ein kleines Regal war ihm im Wege. Im Laufe des Tages kamen Verletzungen am Bein dazu. Beim Abendessen zubereiten schnitt ich mich in den Daumen und Herwart aus lauter Solidarität schnitt sich auch in den Daumen. Die erste Hilfe Box von der Futuro Dos war also immer griffbereit.
Heute zogen wir weiter um nach 25 Seemeilen in Plaka (Lronidhion) längs am Kai festzumachen.
Das kleine Dorf mit seinem Hafen ist ein absolut friedvoller Platz, der touristisch so gut wie nicht erschlossen ist. Es gibt ein paar Tavernen entlang dem Ufers, die im Sommer geöffnet haben.
Nachdem das Boot festgemacht war, sind wir zu den Tavernen um endlich mal wieder Cappuccino Fredo zu trinken. Wir genossen nach 2 Jahren den kalten Kaffee.
Zurück an Bord wurde eine Runde geschwommen um sich anschließend ums Abendessen zu kümmern. Herwart und ich haben das Abendessen bereitet und unsere Gastgeber hatten heute Küchenurlaub.
Nun genießen wir einen guten Rotwein und das tolle Ambiente hier. Soeben habe ich mit meinem Papa telefoniert und er erzählte dass es in München heute Nacht 4 Grad haben wird. Ohhhhhh das ist echt kalt. Da haben wir Glück dass wir derzeit in Greece sein können.
Morgen wollen wir weiter ziehen mal gucken wo unser Anker sich eingraben wird.