Null Wind…

Bereits den 3. Tag in Folge haben wir keinen nennenswerten Wind um segeln zu können. Das Wasser flach wie eine Flunder.  Die Eisengenua durfte wieder arbeiten um uns nach Porto Heli zu bringen.

Die Einfahrt war aufregend …. Vorbei an diversen Ankerbuchten die lieblich auf uns wirkten aber aufgrund der teilweise mageren Tiefe nicht ohne sind.

Zu unserer Überraschung war am Stadtkai genügend Platz, so dass wir wählen konnten. 

Etwas Enttäuscht schauten wir in die Runde… irgendwie hatten wir mehr erwartet von Porto Heli. Wenn man die diversen Seglerhompage liest sollte dieser eine mondäne Ort sein. Aber….

Porto Heli liegt ca. 175 km von Athen entfernt. Hier leben ca. 1.500 Einwohner, doch während des Sommers steigt diese Zahl wegen der Beliebtheit des Ortes dramatisch an. Viele Athener haben Sommerhäuser in dieser Gegend, es kommen aber auch internationale Besucher. Porto Heli hat landschaftlich und touristisch viel zu bieten und ist ein guter Ausgangspunkt, um die Gegend zu erkunden. Der Ort selbst hat bei seinem Wachstum den ursprünglichen Charme trotz touristischen Komfort beibehalten können und zählt zu den absoluten Highlights eines Peleponnes-Besuches.

Einzigartig sind die wunderschönen umliegenden Strände, einmalig ist die Sicherheit des Hafens. Porto Heli ist ein Fischerdorf, dessen Sonnenuntergänge unvergesslich sind. Ursprünglich hieß das Dorf “Halieis“: Spuren der alten Kultur und die Alte Stadt, die sich zum Teil unter Wasser befindet, sind noch zu bewundern. (in der Nähe des verfallenen Hotels Giouli). Teile der Stadtmauer und des Tempels Akropolis sind noch gut erkennbar. Porto Heli bzw. “Halieis“ war ein sehr reiches Dorf mit einer außergewöhnlichen Kultur, die noch heute viele offene Fragen zurück lassen.

Das Landschaftsbild der Buchten und Landzungen wird nicht von Architekturmassen beherrscht, sondern hat fast einen Parkcharakter. Beim zauberhaften Wechselspiel des Lichtes, zwischen Himmel und Wasser, kann man die vielen Griechen verstehen, die hier ihre Ersparnisse, in der südlichen Argolis, in Ferienhäusern anlegen.

Heute ist Porto Heli ein attraktiver Ort, der Touristen aus aller Welt anzieht. Ein gut ausgebautes Straßennetz für Ausflüge zu interessanten Orten und Sehenswürdigkeiten auf der Peloponnes ist garantiert. Die komfortablen Anlagen und Hotels sowie das große Angebot für den Wassersport machen Porto Heli zu einem populären Sommeraufenthaltsort. Einladende Strände, einige davon gut frequentiert, einige davon abgelegen und ruhig, sowie das herrlich klare Wasser laden zum Schwimmen ein.

Die Alten Tavernen, schönen Cafes und Restaurants νon Porto Heli laden zum Verweilen ein. Auch das Nachtleben kommt in dieser kleinen Hafenstadt nicht zu kurz: Nightlife, Bistros, Pubs, Diskotheken u.v.m. sind vorhanden.

Die benachbarten Kranidi, Ermioni, Didima und Koilada können an einem Tag besichtigt werden. Mit dem Auto sind Tagesausflüge nach Mykene, Nafplion oder Epidauros leicht möglich. Die vorgelagerten Inseln Spetses und Hydra sind nur 10 und 45 Minuten mit dem Tragflächenboot (Flying Dolphin) entfernt. Um einiges teurer aber weitaus schneller sind Wassertaxis.

Nach einem relaxten Nachmittag machten wir uns auf dem Weg zum AP Supermarkt um ein paar Kleinigkeiten einzukaufen.

Zurück an Bord begann es bereits zu dunkeln und Lupita bereitete ein Mexikanisches Essen. Dazu gab es Rotwein und eine leichte Brise Wind.

Es ist still hier vor Ort, so dass wir von einer ruhigen Nacht ausgehen können.

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