Flott unterwegs….
sind wir. Als wir am Freitag auf die Futuro Dos kam, sagte uns der Skipper dass er in 5 Tagen durch den Kanal von Konrinth sein will. Uppssssssssssssss so schnell? Ja ist ja nicht weit….
So haben wir heute in Porto Heli wieder abgelegt um nach Hydra zu segeln. Diesmal stimmte das Wort segeln wirklich für eine gute Stunde wurde die Genua gesetzt. Damit wir nicht so früh in Hydra ankommen haben wir einen Badehalt auf Dokos in einer echt tollen Bucht eingelegt.
Die Insel Dokos liegt zwischen Idhras und Ermioni ganz im Suedwesten des sardonischen Golfs. Dokos ist eine karge öde Insel die 2011 bei der Volkszählung 18 Einwohner zählte, zumeist Mönche oder Schäfer. Der höchste Punkt der Insel ist 308 m.
Während der venezolanischen Herrschaft hatte die Insel eine gewisse strategische Bedeutung. Reste der Festung kann man auf der E-Seite der o.skindos sehen. 1975 wurde das älteste bis dahin gefundene Schiffswrack hier in 15-30m Tiefe entdeckt. Bergungsarbeiten wurden 1988-1992 fortgesetzt und das Alter danach auf 2200-2400 v. Chr. bestimmt.
Uns hat die Insel bzw. die Bucht absolut gefallen und wir hätten uns vorstellen können hier über Nacht zu bleiben wie schon an den Orten davor aber…. Skipper treibt es weiter.
So kamen wir in Hydra gegen 17 Uhr an und der kleine Hafen war schon überfüllt. So wurde ein Plan B schnell entwickelt….. ab nach Poros.
Hydra ist eine 18km lange Insel im so des sardonischen Golfes, 13sm s-lich von Poros und 15sm E-Licht von Spetses. Der größte Teil der Bevölkerung wohnt in Limit Idhras respektive Hydra Stadt auf fruchtbaren Boden n-Seite der Insel.
Bereits in den 1950er und 1960er-Jahren war die Insel bekannt für internationales Künstlermilieu.
Aufgrund der kargen Böden hatte Hydra in der Antike nur geringe Bedeutung. Wirklich kolonisiert wurde die Insel erst im 16. Jahrhundert und erhielt später im 19. Jahrhundert in der Zeit des Terror Regimes von Ali Pascha großen Zustrom an griechischen und albanischen Flüchtlingen. Im Verlauf des Jahres hatte die Insel auf einmal 25000 Einwohner und eine Flotte von 150 Schiffen.
Wenn es keinen Platz am Kai hat, gibt es genügend Ankerplatz. Nach gut 2 Stunden liefen wir am Kai von Poros entlang um einen schönen Platz zu finden. Wo wir vor 2 Jahren lagen ist über die Hälfte gesperrt also wieder zurück um an der Huck festzumachen.
Lupita meinte an der Pantry ist es zu heiß wir könnten Essen gehen. Wir haben nicht widersprochen und das Lokal am Berg vom letzten Mal aufgesucht. Wir fanden Platz und das Essen war wieder hervorragend.
Nun sitzen wir bei einem Ouzo gemütlich im Cockpit und ziehen die Leute die an uns vorbei bummeln durch den Kakao. Hafenkino an Land.
Mal gucken was Morgen wird.




